19.01.2016 Konferenz

Internationales Forum "Geteiltes Gedächtnis? Erinnerung an die NS-Zwangsarbeit"

Vom 9. bis 11. März 2016 findet im Museum der Arbeit in Hamburg eine Tagung zum Thema Zwangsarbeit statt.

Wie kaum ein anderes Forschungsthema ist die Zwangsarbeit im Nationalsozialismus in den letzten Jahren in den wissenschaftlichen und erinnerungsgeschichtlichen Fokus gerückt. Der Umgang mit der Zwangsarbeitserfahrung in der Erinnerungsgeschichte der Länder West- und Osteuropas reicht von Anerkennung über Verschweigen bis hin zum Kollaborationsverdacht. Auf der Tagung sollen daher die Erinnerungsperspektiven in ihrer Vielfalt und Verschiedenheit, auch nationalen Begrenztheit, wahrgenommen werden. Es wird auch auf die verschiedenen Formen der Zwangsarbeit und verschiedenen Gruppen von Zwangsarbeitern und Zwangsarbeiterinnen eingegangen.

Veranstalter: Humboldt-Universität Berlin in Kooperation mit dem Museum der Arbeit/Hamburg, der Forschungsstelle für Zeitgeschichte/Hamburg, der KZ-Gedenkstätte Neuengamme/Hamburg, der Stiftung Gedenkstätten Buchenwald und Mittelbau-Dora/Weimar, gefördert von der Stiftung "Erinnerung, Verantwortung und Zukunft" (EVZ), Berlin.
Tagungsprogramm

Konferenzsprachen werden Deutsch, Englisch und Deutsche Gebärdensprache sein.

Informationen und Online-Anmeldung: https://www2.hu-berlin.de/forcedlabour/

Schlagworte: Zwangsarbeit (9)