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Donnerstag 16. Januar 2020–Sonntag 9. Februar 2020

Hamburger Rathaus, Rathausmarkt 1, 20095 Hamburg

Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung

Die Ausstellung „Überlebt! Und nun? – NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung“ der Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte / KZ-Gedenkstätte Neuengamme berichtet von den Erfahrungen und Lebensumständen der Überlebenden der nationalsozialistischen Verfolgung in Hamburg. Wie erging es ihnen in den Wochen und Monaten nach ihrer Befreiung? Die Ausstellung wird anlässlich des Tags des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus von der Hamburgischen Bürgerschaft präsentiert. Vom 16. Januar bis 9. Februar 2020 ist sie im Hamburger Rathaus zu sehen.

Mehr Information

Sonntag 2. Februar 2020 11:00–13:00

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Thomas Mayer.

Sonntag 2. Februar 2020 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 2. Februar 2020 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Eine Befreiung, die keine Befreiung ist?

Der französische ehemalige Häftling André Migdal kann das Ende des KZ Neuengamme nicht als Befreiung sehen. Woran liegt das? Die öffentliche Führung thematisiert die Zeit nach der Befreiung des Konzentrationslagers Neuengamme im Mai 1945. Was bedeutete der Mai 1945 für die Häftlinge? Welche Nutzung hat der Ort des ehemaligen Konzentrationslagers in der unmittelbaren Nachkriegszeit erfahren? Wie haben ehemalige Häftlinge die spätere Nutzung des Lagergeländes für Gefängnisse gesehen und welche Bedeutung hatte ihr Engagement für einen Gedenkort? Die Führung mit Andreas Ehresmann (Gedenkstätte Lager Sandbostel) zeigt Spuren verschiedener Zeiten im Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme auf. 

Sonntag 2. Februar 2020 14:00–16:00

Gedenkstätte Bullenhuser Damm

Die Kinder vom Bullenhuser Damm

Öffentliche Führung durch die Gedenkstätte mit Katharina Möller.

Dienstag 4. Februar 2020 18:00–20:00

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Hellmut Kalbitzer und der ISK in Hamburg

Der Internationale Sozialistische Kampfbund (ISK) war eine heute nahezu in Vergessenheit geratene sozialistische Splittergruppe, die in Hamburg aufgrund ihrer politischen Widerstandstätigkeit nach 1933 einige Bedeutung hatte. Hellmut Kalbitzer (1913-2006) war ein aktives ISK-Mitglied und wurde im Dezember 1936 wegen Vorbereitung zum Hochverrat verhaftet, in Fuhlsbüttel inhaftiert und später zu 2 Jahren Gefängnis verurteilt. Dr. Claudia Bade (Hamburg), Enkelin von Hellmut Kalbitzer, skizziert in ihrem Vortrag den Charakter des ISK, die Aktionen der Gruppe im Widerstand und deren Folgen für die Akteure. Sie beschreibt auch die politischen Ideen für die Zeit nach dem Nationalsozialismus und die Aktivitäten Kalbitzers nach Kriegsende. Moderation: Herbert Diercks.

Mittwoch 5. Februar 2020 18:00–20:00

Elsa-Brändström-Haus, Kösterbergstraße 62, 22587 Hamburg

Die Kinder von Blankenese

Für die Unterbringung von Kindern und Jugendlichen, die in den Konzentrationslagern durch die alliierten Truppen befreit worden waren, hat die Familie Warburg von 1946 bis 1948 das heutige Elsa-Brändström-Haus in Blankenese dem American Joint Distribution Committee als „Warburg Children´s Health Home“ zur Verfügung gestellt. Es waren jüdische Kinder, die die Verfolgung im Nationalsozialismus überlebt hatten, viele von ihnen in Konzentrationslagern wie Auschwitz, Stutthof, Bergen-Belsen. Andere von ihnen waren während der Zeit der Nazi-Herrschaft versteckt oder hatten auf andere Weise überlebt. Fast alle waren Waisen. In Blankenese lebten diese Kinder unterschiedlich lange bis zu ihrer Ausreise nach Palästina/Israel. 2005 wurden zum ersten Mal ehemalige „Kinder von Blankenese“ zu einem Besuch in Hamburg eingeladen. Vortrag mit Filmausschnitten von Frauke Steinhäuser (Verein zur Erforschung der Geschichte der Juden in Blankenese). 

Freitag 7. Februar 2020 17:30–18:30

Hamburger Rathaus, Diele

Führung in DGS durch die Ausstellung „Überlebt! Und nun?“

Führung durch die Ausstellung „Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung“ in Deutscher Gebärdensprache mit Martina Bergmann (Museumsdienst Hamburg). Video

Samstag 8. Februar 2020 14:00–15:00

Hamburger Rathaus, Diele

Führung durch die Ausstellung „Überlebt! Und nun?“

Öffentliche Führung durch die Ausstellung „Überlebt! Und nun? NS-Verfolgte in Hamburg nach ihrer Befreiung 1945/46“ mit Alyn Beßmann und Lennart Onken (Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte, KZ-Gedenkstätte Neuengamme).

Sonntag 9. Februar 2020 11:00–13:00

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Malte Hinrichsen

Sonntag 9. Februar 2020 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 9. Februar 2020 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Dienstag 11. Februar 2020 18:00–20:00

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

„Pflicht ist Pflicht“. Polizisten aus Hamburg und Schleswig-Holstein im „Osteinsatz“ – Bilder und Selbstbilder

Die mörderische Tätigkeit deutscher Polizeieinheiten im Zweiten Weltkrieg ist weitgehend bekannt. Gerade die Tätigkeit des Reserve-Polizeibataillons 101 aus Hamburg ist durch Nachkriegsprozesse weitgehend erforscht worden. Doch wie sahen die Polizisten selbst ihre Rolle im Vernichtungskrieg? Welches Bild hatten sie von ihren Einsätzen? Der Vortrag untersucht anhand seltener Quellen die Selbstdeutung von Angehörigen der Ordnungspolizei aus dem Wehrkreis X (Hamburg und Schleswig-Holstein) während ihres „Osteinsatzes“.

Der Referent Dr. Stephan Linck ist Studienleiter der Evangelischen Akademie der Nordkirche. In seiner Studie „Der Ordnung verpflichtet“ untersuchte er die Transformation der Polizei von Weimar bis zur Bundesrepublik. Um Anmeldung wird gebeten unter: christine.eckel@bkm.hamburg.de

Donnerstag 13. Februar 2020–Freitag 14. Februar 2020

KörberForum, Kehrwieder 12, 20457 Hamburg

Verfolgung und Deportationen von 1938 bis 1945 in Europa dokumentieren und ausstellen

See English Version below

Die zweitägige Tagung, organisiert in Kooperation mit der Körber-Stiftung und den Arolsen Archives, bringt Ausstellungsmacher*innen und Wissenschaftler*innen von Museen, Gedenkstätten und Forschungseinrichtungen aus dem In- und Ausland zusammen. Sie dient dem Austausch darüber, wie Verfolgung und Deportation zeitgemäß dokumentiert, ausgestellt und in Bildungsangeboten vermittelt werden können. Auf Grundlage aktueller Forschungen über das Ausmaß der systematischen Verfolgung und insbesondere der Deportationen während des Nationalsozialismus sollen auf der Tagung in vergleichender Perspektive insbesondere aktuelle Ausstellungskonzeptionen und innovative Formen der Dokumentation und Vermittlung in Museen und Erinnerungsorten unterschiedlicher europäischer Ländern diskutiert werden. Die Tagung findet in deutscher und englischer Sprache mit Übersetzung statt. Übersetzung von Teilen der Veranstaltung in DGS ist bei rechtzeitiger Anfrage möglich. Die Teilnahme an der Tagung ist kostenfrei. Reise- und Übernachtungskosten können nicht übernommen werden.

Kontakt und Informationen:

daniel.bernhardt@bkm.hamburg.de Tel:  +49 (0)40 428 131 561

Anmeldung bis 20. Januar 2020 an:

Studienzentrum@bkm.hamburg.de  Tel: +49 (0)40 428 131 543

Agenda Anmeldeformular Flyer

 

Documenting and exhibiting persecution and deportations in Europe from 1938 to 1945

The two-day conference, organized in cooperation with Körber-Stiftung and the Arolsen Archives, gathers curators and scholars from museums, memorial sites and research institutions from Germany and abroad. It serves as an exchange on how persecution and deportations can be documented, exhibited and mediated through educational activities. On the basis of latest research on the extent of systematic persecution and, in particular, the deportations during National Socialism, the conference intends to discuss contemporary exhibition concepts and innovative forms of documentation and mediation in museums and places of remembrance from different European countries. The conference will be held in German and English language with translation. Translation of parts of the event in German sign language is possible upon request in advance. Participation in the conference is free of charge. Travel and accommodation costs cannot be covered.

For further information please contact daniel.bernhardt@bkm.hamburg.de or by phone, +49 (0)40 428 131 561

Registration to be sent before January 20th, 2020 by email, to: Studienzentrum@bkm.hamburg.de or by phone, Tel: +49 (0)40 428 131 543.

Agenda  Registration Form Flyer

Donnerstag 13. Februar 2020 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen.

Der Historiker Herbert Diercks führt durch die heutigen „Stadthöfe“ und thematisiert die Nutzungsgeschichte des Stadthauses, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer. Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@bkm.hamburg.de

Bitte beachten Sie: Dieser Rundgang ist bereits ausgebucht.

Sonntag 16. Februar 2020 11:00–13:00

Zeise-Kino, Friedensallee 7–9, 22765 Hamburg

Film: „Nachlass“

Im Dokumentarfilm NACHLASS von Christoph Hübner und Gabriele Voss werden sieben Kinder und Enkel von NS-Tätern, Wehrmachtsangehörigen und Holocaust-Überlebenden vorgestellt. Sie berichten wie das Verhältnis zu ihren Vätern und Großvätern durch Unausgesprochenes, Schuldgefühle und Traumata geprägt wurde und wie befreiend die Auseinandersetzung mit diesem Vermächtnis sein kann. Der jeweilige Umgang mit der eigenen Familiengeschichte kann sich dabei durchaus unterschiedlich gestalten. In NACHLASS erzählen Nachkommen von ihren individuellen Bewältigungsversuchen hinsichtlich der unfasslichen Verbrechen, getrieben von dem Wunsch, sich von der Last verdrängter Schuld und erfahrenem Leid zu befreien.

Die am Film beteiligten Nachkommen Barbara Brix und Ulrich Gantz sprechen im Anschluss mit Dr. Oliver von Wrochem.

Eintritt 9€/8€

Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Hamburg

Sonntag 16. Februar 2020 11:00–13:00

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Margit Martinsen und Bernhard Pohl.

Sonntag 16. Februar 2020 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 16. Februar 2020 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 23. Februar 2020 11:00–13:00

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933–1945

Führung und Gespräch

Führung und Gespräch mit Kai Ermes.

Sonntag 23. Februar 2020 12:00–14:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Plattenhaus/Nähe Klinkerwerk

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Sonntag 23. Februar 2020 14:00–16:00

KZ-Gedenkstätte Neuengamme, Haupteingang

Das Gelände der KZ-Gedenkstätte Neuengamme

Eine Sonntagsführung mit Mitgliedern des Arbeitskreises kirchliche Gedenkstättenarbeit.

Donnerstag 27. Februar 2020 17:00–18:30

Geschichtsort Stadthaus, Stadthausbrücke 6, 20355 Hamburg

Rundgang durch das ehemalige Stadthaus

Das Stadthaus am Neuen Wall/Stadthausbrücke war bis 1943 Sitz des Hamburger Polizeipräsidiums sowie der Staatspolizei- und Kriminalpolizeileitstellen. An diesem Ort organisierten die Gestapo, die Kripo und die Schutzpolizei nationalsozialistische Gewaltverbrechen mit Tausenden Opfern. Zu den Verfolgten zählten politische Gegnerinnen und Gegner, Zeugen Jehovas, Homosexuelle, „Zigeuner“, „Asoziale“ sowie Jüdinnen und Juden. Die Vernehmungszimmer und Hafträume im Stadthaus waren Orte schwerer Misshandlungen.

Der Historiker Herbert Diercks führt durch die heutigen „Stadthöfe“ und thematisiert die Nutzungsgeschichte des Stadthauses, die verschiedenen Verbrechenskomplexe und das Schicksal der verfolgten Frauen und Männer. Um Anmeldung wird gebeten unter christine.eckel@bkm.hamburg.deHinweis: Der Rundgang ist leider schon ausgebucht!