Bild von Steinen, die die Barackenstandorte im ehemaligen Häftlingslager kennzeichnen, Foto: Michael Kottmeier, 2005. (ANg 2014-479)
Steine kennzeichnen die Barackenstandorte im ehemaligen Häftlingslager. Foto: Michael Kottmeier, 2005. (ANg 2014-479)

Allgemeine Informationen

Die KZ‑Gedenkstätte Neuengamme umfasst nahezu das gesamte historische Lagergelände in einer Größe von 57 Hektar. 17 Gebäude aus der Zeit des Konzentrationslagers sind erhalten. Damit ist sie eine der größten Gedenkstätten in Deutschland. Jährlich besuchen ca. 100.000 Menschen die Gedenkstätte.

Der Haupteingang befindet sich an der Bushaltestelle „KZ‑Gedenkstätte Neuengamme, Ausstellung“. Dort gib es einen Service-Point zur ersten Information für Besucherinnen und Besucher.

Fünf Ausstellungen vermitteln die Geschichte des Ortes. Die Haupttexte der Ausstellungen sind viersprachig auf deutsch, englisch, französisch und russisch. Die Gedenkstätte verfügt außerdem über ein wissenschaftliches Archiv, eine Bibliothek und ein Studienzentrum.

Das Gelände der KZ‑Gedenkstätte Neuengamme ist auch außerhalb der Öffnungszeiten zugänglich und durch Informationsschilder erschlossen.

Gelände und die Ausstellungen sind größtenteils barrierefrei zugänglich. Der Eintritt ist frei.

Wir weisen darauf hin, dass der Besuch der Ausstellungen der KZ-Gedenkstätte Neuengamme mit Kindern unter 12 Jahren nicht empfohlen wird.

Hunde sind auf dem Gedenkstättengelände nicht erlaubt.

 

Zur Stiftung Hamburger Gedenkstätten und Lernorte zur Erinnerung an die Opfer der NS-Verbrechen gehören drei weitere Gedenkstätten. Sie befinden sich in verschiedenen Stadtteilen Hamburgs. Sie entstanden an Orten ehemaliger Außenlager des Konzentrationslagers Neuengamme:

Gedenkstätte Bullenhuser Damm und Rosengarten für die Kinder vom Bullenhuser Damm

Gedenkstätte Konzentrationslager und Strafanstalten Fuhlsbüttel 1933-1945

Gedenkstätte Plattenhaus Poppenbüttel